Australien

NOOSA HEADS


31. Okt 2017 in Australien

Knapp zwei Stunden von Brisbane entfernt, liegt das beschauliche Noosa Heads. Hier finden Wassersport Enthusiasten viele Möglichkeiten ihren Sport zu betreiben, sei es das immer populärer werdende Stand Up Paddling oder eine Tour mit dem Kajak zur Flussmündung.

Auf dem Weg von Cape Hillsborough bis zu den Noosa Heads konnten wir keine wirklichen Highlights ausmachen. Fraser Island wäre sicherlich sehenswert gewesen. Da wir in Brisbane Freunde besucht haben und mit denen nach Moreton Island gefahren sind, haben wir Fraser Island nicht zusätzlich besuchen wollen. Moreton Island ist ebenfalls eine aus Sand bestehende Insel und daher vergleichbar mit Fraser Island.

Im weiteren Verlauf unserer Tour sind wir durch Childers gefahren, wo wir zufällig ein Schild zur Mammino Eismanufaktur am Bruce Highway gesehen haben und dort gestoppt sind. In der Eismanufaktur ist mehrfach ausgezeichnetes Eis in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich. Eine besondere Spezialität sind die verschieden Variationen von Macadamia-Eis. Wir haben uns für fruchtiges Eis entschieden und waren gut zufrieden mit unserer Wahl. Nach der willkommenen Stärkung sind wir noch weitere drei Stunden bis zu den Noosa Heads gefahren.

Kurz vor den Noosa Heads sind wir spontan beim Mount Tinbeerwah Lookout angehalten. Von der Hauptstraße 6 ist es nur ein Abstecher von 3 Kilometern zu dem Aussichtspunkt. Am Parkplatz angekommen sind es nur weitere 500 Meter bis zu einer kleinen Hütte. Von dort haben wir einen schönen Ausblick über Noosa Heads und die umliegenden Orte.

Noosa Heads | Ausblick vom Mount Tinbeerwah Lookout

Noosa Heads | Ausblick vom Mount Tinbeerwah Lookout


Noosa Heads | Blick über Noosa

Noosa Heads | Blick über Noosa

In Noosa suchen wir zunächst unseren Campingplatz auf, da wir ursprünglich nur eine Nacht gebucht haben und daher nicht genau wissen, ob wir am heutigen Tag ebenfalls einen Stellplatz bekommen können. Wir haben Glück, denn der Platz ist nicht ausgebucht und wir können unsere Übernachtung um eine Nacht verlängern. Der Campingplatz ist der Noosa River Holiday Park, der direkt am Fluss gelegen ist. Wir sind mit dem Campingplatz sehr zufrieden gewesen. Alles in der Anlage war sauber und in einem guten Zustand. Dazu ist die Lage fantastisch, da direkt am Fluss gelegen. Somit können wir direkt vom Campingplatz in Wasser springen und Schwimmen gehen. Die Strandpromenade ist wunderbar zu Fuß zu erreichen, sodass wir unser Auto nicht brauchen und abends auch mal ein Bier oder Wein trinken können.

So haben wir dann auch unseren ersten Abend verbracht. Nachdem wir den Campingplatz erkundet haben sind wir losgezogen und zur Strandpromenade gegangen. Wie in Australien üblich ist der Bereich am Wasser für die Allgemeinheit bestimmt und mit einem Park versehen. In dem Park gibt es einige Sitzmöglichkeiten und am Wasser sind in regelmäßigen Abständen Verkaufsstände, an denen alles Mögliche an Wassersportgeräten geliehen werden kann. Wir schmieden den Plan am folgenden Tag ein Kajak zu mieten, gehen aber zunächst weiter die Promenade entlang. Auf dem Rückweg schlendern wir an den Geschäften und Lokalen auf der anderen Straßenseite entlang. Wir holen uns hier noch was zu Essen und gehen dann pünktlich zum Sonnenuntergang zurück zum Campingplatz.

Noosa Heads | Sonnenuntergang mit Rauch von einem Buschfeuer

Noosa Heads | Sonnenuntergang mit Rauch von einem Buschfeuer


Noosa Heads | Vogelschwarm im Sonnenuntergang

Noosa Heads | Vogelschwarm im Sonnenuntergang

Am folgenden Tag haben wir uns ein Kajak gemietet. Der Fluss bietet sich für eine Kajaktour an, da er sich stark verästelt durch die ganze Stadt zieht. Wir halten uns zunächst dicht am Strand, damit für uns nicht um die schnelleren Motorboote kümmern müssen. Unser erstes Ziel sind die Sandbänke am Ende des Flusses kurz vor der Mündung in das Meer. Wir ziehen das Kajak an Land und erkunden die Sandbank zu Fuß.

Noosa Heads | Sandbank kurz vor der Flussmündung

Noosa Heads | Sandbank kurz vor der Flussmündung


Noosa Heads | Kajak auf der Sandbank

Noosa Heads | Kajak auf der Sandbank

Auf den Sandbänken sehen wir immer wieder dunklere Stellen. Bei genauerer Betrachtung bestehen diese Stellen aus vielen kleinen Kugeln, die von kleinen Krebsen kreiert werden. Die Krebse werden daher Sandkugelkrebse (eng. Sand bubbler crab) genannt. Bei Ebbe verlassen die Krebse ihre Höhlen und fangen an den Sand nach Plankton zu filtern. Der gefilterte Sand wird anschließend in Form von kleinen Kügelchen um ihre Höhle verteilt. Dadurch entstehen teilweise wunderbare Muster, da die Krebse in Ringen um ihre Höhle fressen, um immer einen möglichst kurzen Rückzugsweg in ihre Höhle zu haben.

Noosa Heads | Sandkugelkrebse bei Ebbe inmitten von Sandkügelchen

Noosa Heads | Sandkugelkrebse bei Ebbe inmitten von Sandkügelchen

Nachdem wir die Sandbank erkundet haben, fahren wir mit dem Kajak noch ein wenig durch die Kanäle von Noosa Heads und schauen uns die Häuser dort an. Insgesamt gefällt uns die Stadt sehr gut. Durch das viele Wasser verbreitet Noosa eine wunderbare Atmosphäre und wirkt sehr entspannend auf uns. Trotzdem müssen wir am folgenden Tag weiter.

Noosa Heads | Blick vom Aussichtspunkt

Noosa Heads | Blick vom Aussichtspunkt


Noosa Heads | Steile Berge in einer sonst eher flachen Landschaft

Noosa Heads | Steile Berge in einer sonst eher flachen Landschaft

Zwischen den Noosa Head und Brisbane befinden sich die Glasshouse Mountains. Da wir ausreichend Zeit mitbringen, fahren wir den kleinen Umweg bei den Glasshouse Mountains vorbei. Die Berge sind vulkanischen Ursprungs und ragen steil aus der ansonsten ebenen Landschaft empor. Für eine längere Erkundungstour ist unsere Zeit nicht ausreichend und so fahren wir nur zum Glasshouse Mountains Lookout und machen ein paar Bilder.



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