Namibia

WATERBERG PLATEAU


22. Okt 2016 in Namibia

Das Waterberg Plateau ist ein markanter Tafelberg, der sich bis zu 200 Meter über die umliegende Ebene emporhebt. Bei Wanderungen zum Plateau lässt sich die Weite des Landes erahnen, während das Gebrüll der Bärenpaviane aus den umliegenden Wäldern ertönt.

Das Waterberg Plateau war die letzte Station auf unserer Namibia Reise. Vom Etosha National Park sind es gute 750 km bis zum Waterberg Plateau. Die Straßen sind in diesem Teil von Namibia mehrheitlich gut ausgebaut, sodass wir deutlich schneller vorangekommen sind, als wir ursprünglich geplant hatten. Nur die letzten Kilometer ging es über eine Sandpiste und daher etwas langsamer voran.

Auf dem Campingplatz haben wir direkt die Duschen genutzt. Nach der langen Fahrt war die Erfrischung unbedingt notwendig. Nach dem Duschen merkten wir mal wieder die brutal trockene Luft, die die Haare innerhalb kürzester Zeit trocknet, ohne dass ein Föhn notwendig ist. Die Trockenheit macht die Hitze in Namibia deutlich angenehmer, als wir das bei den hohen Temperaturen erwartet hätten.

Gut ausgebaute Straße zwischen Etosha und Waterberg Plateau

Gut ausgebaute Straße zwischen Etosha und Waterberg Plateau


Typische Sandpiste in Namibia

Typische Sandpiste in Namibia


Camp am Waterberg Plateau

Camp am Waterberg Plateau

Wir haben noch Zeit über und planen eine kurze Wanderung am Waterberg Plateau. Die Wanderung beginnt an einem kleinen Parkplatz am Ende des Campingplatzes und führt zunächst steil entlang des Plateaus. Entlang des Weges konnten wir immer wieder Klippschliefer auf den umliegenden Steinen sehen, die uns interessiert beobachtet haben.

Klippschliefer auf einem Stein

Klippschliefer auf einem Stein


Heuschrecken

Heuschrecken


Klippschliefer

Klippschliefer


Ausblick von Waterberg Plateau

Ausblick von Waterberg Plateau

Gegen Ende der Wanderung führt der Weg durch einen kleinen Olivenwald, wo wir auf ein Dik-Dik treffen, einer afrikanischen Zwergantilopen Art, die besonders durch ihren seltsam anmutenden Kopf auffällt. Besonders fällt hier die deutlich verlängerte Schnauze auf, die die Dik-Diks von anderen Böcken unterscheidet. Ein weiteres Erkennungsmerkmal sind die auffällig großen Voraugendrüsen. Dik-Diks werden mit einer Schulterhöhe von bis zu 40cm nur etwas großer als Hasen. Wir waren erstaunt, wie zutraulich das Dik-Dik war, weil wir angenommen hätten, dass die Dik-Diks aufgrund der vielen Fressfeinde eher scheu agieren müssten.

Dikdik im Gebüsch

Dikdik im Gebüsch


Dikdik auf einer Wiese

Dikdik auf einer Wiese

Zurück am Campingplatz machten wir Bekanntschaft mit den Bärenpavianen. Vor den Pavianen wurde bereits an der Rezeption des Campingplatzes gewarnt, weil die Affen auf aggressive Weise versuchen an Lebensmittel zu kommen. Beim Essen kochen mussten wir dauerhaft anwesend sein, damit die Affen nichts plündern konnten. Nachts haben die Paviane mit lautem Geschepper sämtliche Mülltonnen nach Essbarem durchsucht und so einiges an Chaos hinterlassen.

Ältere Bärenpaviane behalten den Überblick

Ältere Bärenpaviane behalten den Überblick


Junger Pavian auf Futtersuche

Junger Pavian auf Futtersuche


Geplünderte Mülltonne

Geplünderte Mülltonne


Pavian mit Baby

Pavian mit Baby


Blick auf das Waterberg Plateau

Blick auf das Waterberg Plateau

Um am letzten Tag keinen Stress zu haben, sind wir am letzten Abend in die Düsternbrook Guest Farm eingekehrt. Dadurch haben wir bereits einen großen Teil der Strecke zwischen dem Waterberg Plateau und Windhoek zurückgelegt und haben es am folgenden Morgen nicht mehr so weit. Wir waren unmotiviert noch etwas zu unternehmen und haben beschlossen, dass wir bereits genug Eindrücke von Namibia gesammelt haben.

Wir nutzen daher ausgiebig den Pool und die daran angeschlossene Bar. Später fangen wir an das Auto aufzuräumen und versuchen den Staub so gut es geht aus den Sachen herauszubekommen. Unsere verbliebenen Lebensmittel hatten wir bereits bei dem letzten Supermarkt an einen der Aufpasser verschenkt, der sich sehr darüber gefreut hat.



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