Teneriffa

PUERTO DE LA CRUZ


01. Jun 2019 in Teneriffa

Eine historische Altstadt, enge Gassen mit bunten Häusern und viele Bademöglichkeiten zeichnen Puerto de la Cruz als touristische Stadt aus. Die schwarzen Sandstrände liegen nicht nur außerhalb der Stadt, sondern ebenfalls unmittelbar neben der Flaniermeile mit ihren Bars und Cafés.

Unser Hotel in Puerto de la Cruz lag südöstlich von der Innenstadt mit einem schönen Ausblick auf den Atlantischen Ozean und den nördlichen Teil von Teneriffa. So schön der Ausblick von dem erhöhten Standort des Hotels war, so anstrengend und zeitaufwendig waren die Besuche in der Innenstadt von Puerto de la Cruz.

Ausblick auf die Costa de Acentejo

Aussicht von unserem Hotel auf die Costa de Acentejo

Wir haben daher an einem Tag einen ausgiebigen Spaziergang durch Puerto de la Cruz gemacht. Ansonsten sind wir nur ein weiteres Mal in die Stadt gegangen, um dort etwas Trinken zu gehen. Dabei fanden wir die Stimmung in die Straßen jedes Mal sehr erfrischend und uns hat insbesondere die Hafenpromenade gut gefallen.

Unsere Erkundungstour ging im Osten von Puerto de la Cruz los und ging dann bis zum drei Kilometern entfernten Playa de Jardin im Westen der Stadt. Von unserem Hotel sind wir durch kleine Gassen zum Playa Martiánez gelaufen. An dem dortigen schwarzen Sandstrand steht ein großes Schild mit dem Namen der Stadt. Im Hintergrund ist unser Hotel zu erkennen, dass sich direkt über dem Tunnel der TF-31 befindet und halb in die Klippen gebaut ist.

Schild von Puerto de la Cruz am Playa Martiánez

Schild von Puerto de la Cruz vor dem Playa Martiánez


Das Hotel Atlantik Mirage in Puerto de la Cruz

Im Hintergrund das von uns gebuchte Atlantik Mirage

Unmittelbar dahinter befindet sich die beliebte Avenue de Cristobal Colón. Der östliche Teil der Flaniermeile ist parkähnlich gestaltet und entlang der breiten Fußgängerzone befinden sich viele exotische Palmen.

Avenue de Cristobal Colón in Puerto de la Cruz

Flanier und Einkaufsmeile Avenue de Cristobal Colón

Dieser Bereich ist daher perfekt auf das unmittelbar danebenliegende Meerwasserschwimmbad Lago Martiánez angepasst. Sieben künstliche Meerwasserpools bieten viele Möglichkeiten sich abzukühlen. Wer lieber Sonne tanken will, der findet unzählige Liegen vor oder hat die Möglichkeit sich an einer der Bar eine Kühlung abzuholen.

Meerwasserschwimmbad Lago Martiánez in Puerto de la Cruz

Das Schwimmbad Lago Martiánez liegt unmittelbar an der Atlantikküste


Freibad mit Meerwasser namens Lago Martiánez

Sieben Pools bieten hier viele Möglichkeiten zur Erfrischung

Weiter Richtung Westen liegen viele Bars, Cafés, Geschäfte und kleine Galerien an der Avenue de Cristobal Colón. Hier wird es dann auch immer voller auf den Straßen, was aber seinen ganz eigenen Charme hat. Auch abends lohnt sich ein Besuch, wenn die vielen Bars bunt beleuchtet sind und Musik auf den Lokalitäten schallt.

Die Einkaufsmeile entlang der Avenue de Cristobal Colón

Weiter geht es entlang der Einkaufsmeile entlang der Küste

Etwas ruhiger wird es ab der kleinen Kapelle San Telmo, die sich unmittelbar an der Atlantikküste befindet und in einer kleinen, aber schön hergerichteten, Parkanlage befindet. Der gleichnamige Stadtstrand Playa San Telmo liegt gleich dahinter.

Ungewöhnlich sind beinahe alle Strände auf Teneriffa, da die Strände typischerweise aus dem schwarzen Lavagestein bestehen und daher tief dunkel daherkommen. Trotzdem sind die Strände in Puerto de la Cruz gerade zur Mittagszeit gut besucht.

Die Kirche San Telmo in Puerto de la Cruz

Die Kirche San Telmo ist von einem kleinen Park umgeben


Schwarzer Sandstrand Playa San Telma in Puerto Cruz

Unmittelbar daneben befindet sich der gleichnamige Sandstrand Playa San Telmo


Playa San Telmo mit schwarzen Lavagestein

Trotz der Innenstadtlage waren hier einige Badegäste unterwegs

Von dem kleinen Platz Punta del Viento haben wir wieder einen schönen Blick über die Stadtbäder und die Hochhäuser von Puerto de la Cruz mit dem Vulkan Pico del Teide im Hintergrund. Hier erkennt man gut, wie hoch sich der Vulkan in den Himmel geschoben hat.

Aussichtspunkt Punta del Viento mit kleinem Hafenbecken

Weiter geht es zum Aussichtspunkt Punta del Viento


Pico de Teide mit den Hochhäuser von Puerto de la Cruz

Von wo wir die Hochhäuser von Puerto de la Cruz überblicken können

Wir folgen dann der Straße am Plaza de Europa und schlendern an der Festungsanlage Bateria de Santa Barbara vorbei und gelangen direkt zur nächsten kleinen Bucht. Hier befindet sich wieder ein kleiner Strand mit dem typisch schwarzen Sand. Obwohl dieser Strand nur wenige Meter breit ist, sind hier wieder viele Leute am Sonnen oder sich im Wasser am Abkühlen.

Plaza de Europa in Puerto de la Cruz

Dahinter folgt der Europa Platz


Historische Festung Bateria de Santa Barbara

Und die Festung Bateria de Santa Barbara

Es folgt die schöne Gasse Calle Mequinez durch die Altstadt von Puerto de la Cruz. Die enge Gasse beherbergt einige Läden und bietet an dem kleinen Park Benito Pérez Galdós ein großes kulinarisches Angebot durch verschiedene Restaurants, die sich rund um den Park befinden. Wir haben die Chance für ein Mittagsessen genutzt und uns hat die ruhige Atmosphäre des Parks gut gefallen.

Geschäfte in der Calle Mequinez

Die Calle Mequinez ist eine enge Gasse mit vielen Restaurants


Der Park Benito Pérez Galdós

Wo wir am kleinen Park Benito Pérez Galdós unser Mittagessen einnehmen


Palmen an der Gasse Calle Mequinez

Es folgt ein schöner Abschnitt mit vielen Palmen


Palmen gesäumte Calle Mequinez in Puerto Cruz

Die bunten Häuser bieten einen tollen Kontrast zu den Palmen

Im weiteren Verlauf säumen einige große Palmen die Straße, während die, mit kräftigen Farben bemalten, Häuser einen fantastischen Kontrast dazu bilden. Von dieser schönen Gasse geht es für uns auf die Aussichtsplattform El Peñon del Fraile.

Neben dem Ausblick auf den Atlantischen Ozean können hier die Spiele des angrenzenden Stadions verfolgt werden. Wir gönnen uns einige Minuten im angenehmen Schatten und schauen den Kindern im Stadion beim Fußballspielen zu.

El Peñon del Fraile

Die Aussichtsplatform El Peñon del Fraile


Ausblick vom El Peñon del Fraile

Wo wir den Schatten nutzen und einem Fußballspiel zuschauen

Anschließend besuchen wir den berühmten schwarzen Sandstrand Playa de Jardin, der sich auf drei Buchten verteilt. Die Abschnitte haben wiederum ihre eigenen Namen, und zwar Playa Maria Jiménez, Playa Chica und Playa del Castillo. Der Strand ist gut besucht und auch hier sind viele Leute im Wasser.

Der schwarze Sand sorgt dafür, dass es sich selbst bei wenig Sonne und kühlerem Wetter gut auf dem Sand aufhalten lässt. Im Hochsommer und bei starkem Sonnenschein kann es eigentlich nur unerträglich heiß sein auf den schwarzen Sandstränden.

Schwarzer Sandstrand auf Teneriffa - Playa Jardin

Blick auf den schwarzen Sandstrand Playa Jardin


Playa Jardin mit der Punta Brava im Hintergrund

Im Hintergrund des Strandes sieht man die Punta Brava


Schwarzer Sandstrand in Puerto de la Cruz

Im Sommer kann man sich auf dem schwarzen Sand gut die Füße verbrennen

Besondern schön ist der Strand Jardin durch die anschließende Halbinsel Punta Brava mit ihren bunten Häusern, die sich wie eine Schnur an den Felsen entlangziehen. Aber auch der landwärts gerichtete Blick lohnt sich. Entlang der Jardin Strandes wurde ein wundervoller Park angelegt, in dem viele Kakteen und Palmen wachsen und den Strand so zu einer kleinen Oase machen.

Punta Brava in Puerto de la Cruz

Bunte Häuser auf der Punta Brava


Punta Brava vom Playa Jardin

Die Punta Brava vom Playa Jardin aus gesehen

Eine weitere Besonderheit liegt am östlichen Ende des Strandes. Hier wurden viele tausend Steinhaufen aufgestellt und so weit das Auge reicht stehen hier keine Steinmännchen. Es führen einige kleine Wege durch dieses Meer aus Steinen, das den kurzen Umweg in jedem Fall lohnt.

Steintürme auf Teneriffa

Hier hatten wohl viele Leute langeweile


Steintürme in Puerto de la Cruz am Playa Jardin

Und haben dabei unzählige Steinhaufen aufgetürmt

Uns hat Puerto de la Cruz gut gefallen und wer mit dem etwas unbeständigeren Wetter im Norden Teneriffas leben kann, für den bietet sich die Stadt an. Die Lage unseres Hotels war gegen Ende des Urlaubs etwas enttäuschend, da es zu Fuß zu lange bis in die Stadt dauerte, um den Weg jeden Tag auf sich zu nehmen. Dabei war in der Fußgängerzone immer viel los und wir wären sicherlich öfter dort gewesen, wenn der Weg kürzer gewesen wäre.

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