Namibia

OTJITOTONGWE


17. Okt 2016 in Namibia

In Otjitotongwe bietet sich die einzigartige Gelegenheit Geparden ganz nah zu kommen. Die Besitzer der Farm nehmen Geparde in ihrer Obhut auf, die von den umliegenden Farmen gerettet wurden. Einige der Geparde sind an den Menschen gewöhnt und dürfen gestreichelt werden.

Der Otjitotongwe Cheetah Park befindet sich in der Nähe der Stadt Kamanjab. Für uns war es darum der ideale Stopp vor dem Etosha National Park. Der Campingplatz bietet viel Platz und die Plätze sind weitläufig im Wald verstreut. Von den Nachbarn hätten wir nichts mitbekommen, wenn die Bäume nicht so kahl gewesen wären. Um Schatten zu spenden wurden zusätzliche Netze aufgehängt, aber selbst damit war die Wärme kaum zu ertragen.

Wir hatten zum Glück ausreichend Zeit, um zum zentralen Platz des Camps zu fahren. Hier befinden sich der Pool und einige Bungalows. Der Pool war wunderbar erfrischend und obwohl viele Gäste dieselbe Idee hatten, war die Größe des Pools ausreichend für alle. Nach der länglichen Erfrischung im Pool waren wir bereit für die Tour zu den Geparden.

Pool auf dem Campingplatz

Pool auf dem Campingplatz


Bungalows neben dem Pool

Bungalows neben dem Pool


Rotschnabeltoko auf dem Baum

Rotschnabeltoko auf dem Baum

Die Tour findet einmal täglich am Abend statt, wir wurden dazu am Campingplatz eingesammelt und auf einem offenen Anhänger zur Farm des Otjitotongwe Cheetah Parks gebracht. Im Garten des Farmhauses leben 5 Geparde, die an den Menschen gewöhnt sind und gestreichelt werden dürfen. Vorher gibt es noch eine kurze Einweisung, wie es sich zu Verhalten gilt. Das oberste Gebot ist dabei den Tieren ihren nötigen Freiraum zu geben. Die Tiere sollen selbst bestimmen, ob sie gestreichelt werden wollen, oder sich nur ihr Futter abholen wollen.

Nach der Einweisung geht es in den Garten, wo die Geparde geduldig ausharren und sich ohne Scheu zwischen den Menschen umherbewegen. Es scheint den Geparden nichts auszumachen gestreichelt zu werden. Fraglich ist nur, ob sie das ausschließlich wegen der nachfolgenden Fütterung machen, oder wirklich Gefallen daran finden. Das Schnurren der Geparde lässt auf letzteres Schließen. Nach einer Viertelstunde bekommen die Tiere ihre verdiente Mahlzeit und dürfen diese in Ruhe genießen.

Gepard im Garten des Farmhauses

Gepard im Garten des Farmhauses


Gepard

Gepard


Gepard beim Fressen

Gepard beim Fressen

Nach den zahmen Geparden hinter dem Haus geht es mit dem Jeep in ein großes Freigehege, wo halb-wilde Geparde eingezäunt sind. Hier entscheiden die Tiere selbst, ob sie sich zeigen oder nicht. Wir hatten Glück, direkt an der Einfahrt zeigte sich eine Geparden Familie mit zwei Jungtieren.

Die Tiere halten einen respektvollen Abstand zum Geländewagen, wissen aber genau, dass es hier was zum Fressen zu ergattern ist. Nachdem sich die Geparde einige Minuten um das Auto geschlichen sind, bekamen sie die Belohnung in Form von Eselfleisch. Mit der Beute haben die Tiere sich sofort in die umliegenden Gebüsche verzogen.

Geparden Familie in Freigehege

Geparden Familie in Freigehege


Verspielter Gepard

Verspielter Gepard


Gepard mit Jungtier

Gepard mit Jungtier


Geparden Jungtier

Geparden Jungtier


Gepard

Gepard


Gepard

Gepard


Gepard

Gepard


Gepard lauert auf Futter

Gepard lauert auf Futter

Als Abschluss ging die Tour zu einem kleineren Gehege, in dem sich ein Geparden Weibchen mit ihren drei kleinen Babys befand. Während der Fütterung blieben die kleinen Geparde in sicherem Abstand zum Zaun sitzen und beäugten uns neugierig. Die Mutter hingegen schnappte sich das Fleisch und brachte es an einen sicheren Ort, wo dann auch die kleinen an der Mahlzeit teilhaben durften. Die kleinen Geparde waren extreme süß, besonders wegen ihres flauschigen Fells. Da wären wir gerne ins Gehege gestiegen und hätten uns eins der Tiere zum Knuddeln herausgeholt.

Kleine Baby Geparde

Kleine Baby Geparde


Baby Geparde

Baby Geparde


Flauschiger Baby Gepard

Flauschiger Baby Gepard

Vor dem Etosha National Park haben wir in Kamanjab unseren Proviant aufgefüllt. Die Stadt bot einen gut sortieren Supermarkt und wir wollten die letzte Chance vor dem Etosha nutzen, weil wir nicht sicher waren, wie gut die Campingplätze im Park ausgestattet sind. In Kamanjab gab es jedenfalls alles benötigte. Im Nachhinein wäre es kein Problem gewesen, die meisten Lebensmittel auch im Etosha zu bekommen. Aber die Versorgung der Campingplätze scheint nicht immer gewährleistet zu sein. Wir konnten in Halali aufgrund der leeren Tanks der Tankstelle nicht tanken und zwischenzeitlich sind dort ebenfalls die Softdrinks ausgegangen.



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